Das merkt man doch sehr deutlich, wenn man einen kleinen Sonntagsspaziergang durch Marburg macht. Und damit meine ich noch nicht mal die hohe Unternehmensfluktuation in der Marburger Oberstadt (heute ein neues Geschäft, morgen schon wieder Räumungsverkauf), sondern speziell die Botschaften an die Kundschaft, mit denen vor bzw. in den Geschäftsräumen geworben wird, getreu der Kausalitätskette "Keine Kunden, kein Geld, keine Rechtschreibung" (oder so).
An dieser Stelle möchte ich zwei hervorheben (aber auch nur, weil ich bei den anderen Delinquenten keine Fotos gemacht habe)...
Das Café Barfuß, seit geraumer Zeit eine Institution für Studenten in der Marburger Oberstadt, verkommt es in der letzten Zeit zusehends zum "Problemlokal", wo
Christian Rach wieder allen Grund dazu hätte, sich aufzuregen...aber der war ja schon im
alten Brauhaus...

Ich hatte das Barfuß aus meiner Studi-Zeit eigentlich noch in guter Erinnerung. Allerdings kippte dieser Eindruck, als wir letztes Jahr nach langer Zeit mal wieder da waren, um etwas zu essen. Der Auflauf, den ich dort bestellt hatte, spottete jeder Beschreibung: Vorne lauwarm, hinten kalt. Kaum Soße in, bzw. so gut wie kein Käse auf dem Auflauf...und geschmacklich nicht weiter erwähnenswert: Halt in etwa so, als hätte dein studentischer Mitbewohner den Rest Nudeln von gestern in der Mikrowelle warmgemacht und noch etwas alten Käse drübergestreut.
Seit neuestem gibt es dort "Wiener Schitzel"...wie das wohl schmeckt?


Und zum zweiten haben wir einen formschönen selbstgestalteten "Microsoft Word Times-New-Roman"-Teaser fürs Schaufenster. An Standardeinstellungen kaum zu überbieten, sticht jedoch die "Kurzezeit" heraus, in der dieser wohl auch entstanden ist.
Und wer ganz genau hinsieht, findet auch das
Deppenapostroph...
