
Das liegt aber hauptsächlich an den seit einigen Tagen auf dem Kamin vor sich hin röstenden Chilis, die ich neulich beim Herkules gekauft habe. Die letzten Überbleibsel meiner eigenen Zuchtversuche werden zwar von der familieninternen Privatgärtnerin am Leben erhalten und sorgen auch jedes Jahr wieder für reiche Ernte...allerdings ist "Ernte" hier genau das Stichwort, weswegen ich in diesem Fall auf Supermarktchilis zurückgegriffen habe: Es ist halt noch Winter...und die diesjährige Chili-Ernte kann frühestens im Herbst eingefahren werden.
Wenn bis dahin also der Vorrat an Chilis alle ist und man sich zur
Trocknung der Supermarktfrüchte keinen ganzen
Röstautomaten kaufen möchte, kann man für diesen Zweck auch den hauseigenen Kamin benutzen. Dieser sorgt bei dem beständigen kalten Wetter für eine sanfte und schonende Trocknung des Gemüses und damit für den optimalen Aggregatzustand, um die kleinen roten (dann gelblich-braunen) Dinger in die Gewürzmühle zu stecken.
Einfach einen Teller mit zurechtgeschnittenem Haushaltswischwegtuch auslegen und anschließend (aber immer unter Aufsicht) dem Trocknungsvorgang zusehen...bon appétit...